KONJUNKTUR AKTUELL

Die sächsische Metall- und Elektroindustrie ist mit einem Anteil von über 60 Prozent an Umsatz und Beschäftigung die stärkste Industriebranche im Freistaat. In keinem anderen Bereich entstanden in den vergangenen Jahren so viele neue Arbeitsplätze.

2009 wurde die M+E-Industrie in starkem Maße von der Krise erfasst. Damit stiegen die Herausforderungen, die Substanz der Betriebe zu sichern und keine Aufträge durch mangelnde Liquidität zu verlieren. Der befürchtete massive Stellenabbau ist weitgehend ausgeblieben, was der hohen Flexibilität und den modernen Arbeitszeitmodellen zu verdanken ist. So zählte die M+E-Industrie 2009 noch über 148.000 Beschäftigte in den Unternehmen. Im ersten Halbjahr 2010 haben sich die Auftragseingänge in der sächsischen M+E-Industrie seit ihrem Tiefststand im Winter 2008/2009 bereits wieder deutlich erholt. Dennoch liegen die Zahlen noch immer unter dem durchschnittlichen Niveau von 2008.

Die fünf wichtigsten Branchen der M+E-Industrie sind in Sachsen der Maschinenbau, der Fahrzeugbau, die Metallverarbeitung, die Gießereien und die Elektrotechnik/Elektronik, zu der auch die weiterhin stark wachsende Solarindustrie gehört. Insgesamt gibt es 1.500 Betriebe, das sind mehr als im flächenmäßig größeren Hessen.

Die aktuellen Konjunkturzahlen u. a. zu Geschäftsklima, Exporterwartungen und Ertragslage stehen Mitgliedern nach dem LOGIN auf der Internetseite von SACHSENMETALL zur Verfügung.

Anteil an der sächsischen Wirtschaft (Beschäftigte und Umsatz)